Wer in Japan an einem Laptop sitzt, Software installiert oder nur schnell eine Einstellung im Menü sucht, begegnet ständig einer Mischung aus englischen Lehnwörtern und festen japanischen Ausdrücken. Genau darum lohnt sich diese Liste: Sie hilft Ihnen, typische Computerbegriffe auf Japanisch schneller zu erkennen, statt bei jedem Fenster oder Button rätseln zu müssen.
Im Alltag hören Sie besonders oft pasokon für PC oder Laptop. Viele andere Wörter kommen ebenfalls direkt aus dem Englischen, tauchen aber in Katakana auf und klingen im japanischen Rhythmus deutlich anders. Neben diesen Lehnwörtern gibt es auch Begriffe wie kihon sofuto oder tanmatsu, die eher sachlich oder technisch wirken.
Wenn Sie häufiger an japanischen Geräten arbeiten, hilft auch unser Beitrag über japanische Tastaturen. Und wer verstehen möchte, warum Ketten wie Yodobashi Camera für Technikfans fast Pflicht sind, findet dort viele Begriffe später in der Praxis wieder.
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Warum Computerjapanisch oft vertraut klingt
Ein großer Teil des IT-Wortschatzes wird in Japan als Katakana-Wort benutzt. Deshalb erkennen Sie viele Begriffe sofort wieder, nur in japanischer Aussprache: sābā für Server, burauza für Browser oder puroguramingu für Programmierung. Das macht den Einstieg leichter, aber nicht jedes Wort funktioniert eins zu eins. Gerade bei Menüs und Fehlermeldungen tauchen oft Kurzformen auf, die man kennen sollte.
- Computer – Konpyūta (コンピュータ)
- PC / Personal Computer – Pasokon (パソコン)
- Laptop – Nōto pasokon (ノートパソコン)
- Desktop – Desukutoppu (デスクトップ)
- Tablet – Taburetto (タブレット)
- Smartphone – Sumātofon (スマートフォン)
Pasokon ist das Wort, das Ihnen im Alltag am häufigsten begegnet. Konpyūta versteht jeder ebenfalls, klingt aber etwas allgemeiner oder technischer.
Geräte und Hardware
Diese Wörter tauchen auf Geräten, in Shops und in den Einstellungen von Betriebssystemen besonders häufig auf:
- Monitor – Monitā (モニター)
- Display – Disupurei (ディスプレイ)
- Tastatur – Kībōdo (キーボード)
- Maus – Mausu (マウス)
- Kopfhörer – Iyahon (イヤホン)
- Mikrofon – Maiku (マイク)
- Drucker – Purintā (プリンター)
- Scanner – Sukyana (スキャナ)
- CPU – Shīpīyū (シーピーユー)
- Arbeitsspeicher – Memori (メモリ)
- Grafikkarte – Gurafikku bōdo (グラフィックボード) / Gurabo (グラボ)
- Motherboard – Mazābōdo (マザーボード) / Mazabo (マザボ)
- Lüfter – Fan (ファン)
Gerade bei Hardware sind Kurzformen wie gurabo oder mazabo nützlich, weil sie in Foren, Ladenbeschriftungen und Produkttexten sehr oft auftauchen.
Software, Dateien und Bedienung
Im Softwarebereich stehen Katakana-Wörter oft direkt neben nüchternen Fachbegriffen. Beides zu kennen spart Zeit, wenn Sie Menüs oder Hilfetexte lesen.
- Betriebssystem – Operēshon shisutemu (オペレーティングシステム) / OS (オーエス) / Kihon sofuto (基本ソフト)
- Software – Sofutowea (ソフトウェア) / Sofuto (ソフト)
- App / Anwendung – Apuri (アプリ) / Apurikēshon (アプリケーション)
- Benutzeroberfläche – Yūzā intāfēsu (ユーザーインターフェース)
- GUI – Jīyūai (ジーユーアイ)
- Datei – Fairu (ファイル)
- Ordner – Foruda (フォルダ)
- Verzeichnis – Direkutori (ディレクトリ)
- Dateierweiterung – Kakuchōshi (拡張子)
- Vorlage – Tenpurēto (テンプレート) / Hinagata (雛形)
- Symbol – Aikon (アイコン)
- Kontextmenü – Kontekisuto menyū (コンテキストメニュー)
- Verknüpfung – Shōtokatto (ショートカット)
Das kurze Wort apuri ist besonders wichtig. In Japan benutzt man es für Apps auf dem Smartphone genauso selbstverständlich wie für kleine Desktop-Anwendungen.
Internet und Netzwerk
Viele Begriffe in Router-Menüs, Browsern und Netzwerkeinstellungen sehen vertraut aus, aber die Katakana-Schreibweise macht sie beim ersten Blick leicht unübersichtlich.
- Internet – Intānetto (インターネット)
- Web – Uebu (ウェブ)
- Browser – Burauza (ブラウザ)
- Server – Sābā (サーバー)
- Client – Kuraianto (クライアント)
- Router – Rūtā (ルーター)
- Switch – Suitchi (スイッチ)
- Hub – Habu (ハブ)
- LAN-Kabel – LAN kēburu (LANケーブル)
- WLAN / Wi-Fi – Waifai (ワイファイ)
- Kabelgebunden – Yūsen (有線)
- Drahtlos – Musen (無線)
- IP-Adresse – IP adoresu (IPアドレス)
- Portnummer – Pōto bangō (ポート番号)
- E-Mail-Adresse – Mēru adoresu (メールアドレス)
- Proxy – Purokishi (プロキシ)
Programmierung und typische Fehlermeldungen
Wenn Sie mit Dokumentation, Entwicklerforen oder Einstellungen für Software arbeiten, begegnen Ihnen diese Wörter besonders oft:
- Programm – Puroguramu (プログラム)
- Programmierer – Purogurama (プログラマ)
- Softwareentwickler – Sofutowea kaihatsusha (ソフトウェア開発者)
- Programmierung – Puroguramingu (プログラミング)
- Programmiersprache – Puroguramingu gengo (プログラミング言語)
- Assembler – Asenbura (アセンブラ)
- Compiler – Konpaira (コンパイラ)
- Skript – Sukuriputo (スクリプト)
- Algorithmus – Arugorizumu (アルゴリズム)
- Terminal – Tāminaru (ターミナル) / Tanmatsu (端末)
- Bug – Bagu (バグ)
- abstürzen – Kurasshu suru (クラッシュする)
- einfrieren – Furīzu suru (フリーズする) / Katamaru (固まる)
- Segmentierungsfehler – Segumentēshon ihan (セグメンテーション違反) / Segufo (セグフォ)
Das Verb baguru (バグる) ist umgangssprachlich und meint, dass etwas wegen eines Bugs komisch läuft oder kaputt wirkt. Solche verkürzten Formen tauchen im Gespräch oft schneller auf als der eigentliche Fachbegriff.
Mini-Liste für den Alltag
Zum Schluss noch ein paar kleine Wörter, die Sie in Menüs und bei der Bedienung besonders oft sehen:
- speichern – Hozon (保存)
- löschen – Sakujo (削除)
- aktualisieren – Kōshin (更新)
- einstellen – Settei (設定)
- Startbildschirm / Desktop – Desukutoppu (デスクトップ)
- Passwort – Pasuwādo (パスワード)
- Sicherheit – Sekyuriti (セキュリティ)
- Antivirus-Software – Uirusu taisaku sofuto (ウイルス対策ソフト)
Sie müssen nicht alles auf einmal auswendig lernen. Wenn Sie zuerst pasokon, apuri, sofuto, fairu, burauza und sābā verinnerlichen, verstehen Sie bereits einen großen Teil der Begriffe, die in japanischen Menüs, Shops und Technikartikeln ständig wiederkehren.
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