Kwichon – Phänomen der koreanischen Rückkehr aufs Land

Wenn Seoul zu eng wird: die stille Landflucht einer ganzen Generation.

In Seoul drängen sich mehr als neun Millionen Menschen auf engstem Raum. Wer dort morgens in die U-Bahn steigt, den ganzen Tag im Büro sitzt und abends in eine kleine, teure Wohnung zurückkehrt, fragt sich irgendwann, ob das alles sein kann. Genau aus diesem Gefühl ist in Südkorea eine Bewegung entstanden, die in den letzten Jahren richtig Fahrt aufgenommen hat: Kwichon (귀촌), die bewusste Rückkehr aufs Land.

Während der Pandemie haben Millionen Koreanerinnen und Koreaner entdeckt, dass Arbeit nicht mehr zwingend an ein Hochhaus in Gangnam gebunden sein muss. Viele von ihnen haben die Stadt verlassen, ein Haus auf dem Land gemietet oder gekauft und ihr Leben neu sortiert. Manche führen heute ein kleines Café in einem Dorf in Gangwon, andere arbeiten im Homeoffice mit Blick auf Reisfelder, wieder andere haben tatsächlich angefangen, eigenes Gemüse anzubauen.

Was als kleine Auswanderungswelle begann, ist inzwischen ein soziologisches Phänomen mit eigener Dynamik: staatliche Förderprogramme, neue Dorfgemeinschaften, eine wachsende Kultur ländlicher Cafés und Pensionen, aber auch harte Realitäten wie leer stehende Schulen, fehlende Krankenhäuser und die Frage, ob eine Rückkehr aufs Land wirklich ein Ausweg aus dem Burnout ist. In diesem Artikel schauen wir uns an, was Kwichon eigentlich bedeutet, wer dazugehört, wohin die Menschen ziehen und welche Chancen und Schwierigkeiten das Leben auf dem Land in Südkorea mit sich bringt.

Blick auf eine dichte Skyline in Seoul mit Hochhäusern und Verkehr
Der Ausgangspunkt vieler Kwichon-Geschichten: das Leben in einer der am dichtesten besiedelten Hauptstädte der Welt.
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Was ist Kwichon?

Das Wort Kwichon (귀촌) bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie „Rückkehr ins Dorf“. Gemeint ist damit der Umzug aus einer Großstadt – in den meisten Fällen Seoul, Busan oder Incheon – in eine ländliche Region, oft dauerhaft und mit dem Plan, dort langfristig zu leben. Im Unterschied zum klassischen Landleben bedeutet Kwichon nicht zwingend, dass die Person auch Bauer oder Bäuerin wird. Viele Kwichon-Personen arbeiten weiter remote, führen ein kleines Geschäft oder kombinieren mehrere Einnahmequellen.

Wichtig ist die Abgrenzung zu zwei verwandten Begriffen, die in Gesprächen über das Landleben in Korea immer wieder auftauchen:

  • Gwichon (귀향): wörtlich „Rückkehr in die Heimatstadt“. Bezeichnet Menschen, die in ein Dorf zurückkehren, in dem sie selbst aufgewachsen sind. Kwichon kann dagegen auch an einen Ort gehen, an dem man vorher nie gelebt hat.
  • Gwinong (귀농): wörtlich „Rückkehr in die Landwirtschaft“. Bezeichnet Menschen, die tatsächlich Bauer werden und ein eigenes Feld bewirtschaften. Kwichon ist der breitere Begriff und schließt Gwinong mit ein, geht aber darüber hinaus.
  • Tosiljip (토십입) bzw. „Second Home“: der Kauf oder die Miete eines Wochenendhauses. Viele Koreanerinnen und Koreaner mieten ein kleines Häuschen auf dem Land, um am Wochenende oder im Urlaub dorthin zu fahren, ohne wirklich dorthin zu ziehen. Das ist etwas anderes als Kwichon.

Im Alltag wird Kwichon inzwischen als Oberbegriff für jede Form der bewussten Verstädterung-zu-Land-Bewegung benutzt, auch wenn die offizielle Statistik und die Programme der Regierung genauer zwischen den Kategorien unterscheiden.

Geschichte und Hintergrund der Rückkehrbewegung

Die Idee, das Stadtleben gegen ein Leben auf dem Land einzutauschen, ist in Südkorea nicht neu. Schon in den 2000er-Jahren gab es eine erste, kleinere Welle, in der vor allem Familien mit kleinen Kindern Seoul verließen, um den Smog, den Lärm und den Stress hinter sich zu lassen. Damals blieb es bei vergleichsweise wenigen Einzelfällen, weil stabile Internetverbindungen, Cloud-Arbeitsplätze und Videokonferenzen in vielen Berufen noch keine realistische Option waren.

Das hat sich ab 2020 grundlegend geändert. Mit der COVID-19-Pandemie mussten Millionen Beschäftigte plötzlich von zu Hause arbeiten, oft zum ersten Mal in ihrem Berufsleben. Viele merkten, dass sie ihre Aufgaben genauso gut oder besser erledigen konnten, wenn sie morgens nicht mehr in die U-Bahn nach Gangnam steigen mussten. Gleichzeitig stiegen die Mieten in Seoul weiter, der Wohnraum wurde knapper, und das Thema psychische Gesundheit rückte stärker in den öffentlichen Diskurs. Aus einer kleinen Auswanderungswelle wurde so ein breiter gesellschaftlicher Trend.

Die südkoreanische Regierung hat diesen Trend aufgegriffen und mit einer Reihe von Programmen flankiert. Dazu gehören unter anderem landesweite „Rückkehr-aufs-Land“-Beratungszentren (귀농귀촌 종합센터), die Umzugswillige mit Informationen zu Förderungen, Schulen, Arbeitsmöglichkeiten und Wohnungen versorgen, sowie finanzielle Anreize wie Umbauzuschüsse, Unterstützung beim Hauskauf und vergünstigte Kredite für Familien, die in ausgewählte Landkreise ziehen. Hinzu kommen regionale „Check-in-Zentren“ (체크인센터), die Neubürgerinnen und Neubürgern den Einstieg vor Ort erleichtern sollen. Auch die Einbindung Südkoreas in internationale Programme wie das UNESCO-Netzwerk der Creative Cities of Gastronomy spielt eine Rolle, weil sie den ländlichen Regionen zusätzliche Aufmerksamkeit und Fördermittel bringt.

Bäuerin auf einem Reisfeld in Südkorea, umgeben von grünen Reispflanzen
Für viele Kwichon-Personen gehört die Arbeit auf dem Feld irgendwann zum Alltag, auch wenn sie ursprünglich nicht aus der Landwirtschaft kommen.

Wer kehrt aufs Land zurück?

Kwichon ist heute auffallend breit gestreut, was das Alter, die Berufe und die Lebenssituation angeht. Die größte sichtbare Gruppe sind Berufstätige zwischen Ende 30 und Anfang 50, die ihren Job in der Stadt behalten haben und vollständig remote arbeiten, oft in Branchen wie IT, Design, Marketing, Übersetzung, Beratung oder Fintech. Für sie ist der Wechsel auf das Land organisatorisch relativ einfach, weil sich an ihrem Arbeitsalltag kaum etwas ändert – außer der Aussicht aus dem Fenster.

Eine zweite, stark wachsende Gruppe sind junge Familien mit kleinen Kindern. Die Motivation ist dabei oft eine Mischung aus besseren Schulverhältnissen, mehr Platz, weniger Lärm und dem Wunsch, den Nachmittag nicht in einer 25-Quadratmeter-Wohnung verbringen zu müssen. Hinzu kommen Rentnerinnen und Rentner, die das städtische Tempo leid sind und ihren Lebensabend in einem vertrauten Dorf verbringen möchten, sowie eine wachsende Zahl von Kreativen – Designer, Fotografen, Schriftsteller, Kunsthandwerker –, die auf dem Land Ruhe, Platz und günstigere Ateliers finden.

Schließlich kehren auch viele ehemalige Landbewohnerinnen und Landbewohner, die in den 1990er- und 2000er-Jahren für Studium oder Arbeit in die Städte gezogen waren, in ihre Heimatdörfer zurück. Ausländerinnen und Ausländer, die in Korea leben, entdecken das Landleben ebenfalls zunehmend, oft über Wochenendtrips in Regionen wie Yangpyeong oder Damyang, manchmal als dauerhafter Schritt. Was all diese Gruppen verbindet, ist weniger eine romantische Idee vom Land, sondern die ganz praktische Suche nach mehr Raum, weniger Druck und einer Lebensführung, die sich nicht ausschließlich am Arbeitsplatz orientiert.

Wo siedeln sich Rückkehrer an?

Südkorea ist geographisch kompakt, aber regional sehr unterschiedlich. Die meisten Kwichon-Personen zieht es in eine Handvoll bekannter Provinzen, die jeweils ihren eigenen Charakter haben.

Gangwon-do im Nordosten ist die beliebteste Destination für gestresste Seoul-Pendler. Berge, Wälder, der Seoraksan-Nationalpark und der Strand von Sokcho liegen alle in Reichweite. Viele, die in Seoul bleiben, sich aber ein Leben mit Natur wünschen, finden hier einen Kompromiss, der mit dem Auto oder Schnellbus in zwei bis drei Stunden erreichbar ist.

Chungcheong-do (sowohl Nord- als auch Südteil) liegt zentral zwischen Seoul, Busan und Daejeon. Für Familien, die nicht zu weit wegziehen, aber trotzdem mehr Platz und niedrigere Mieten wollen, ist diese Region oft die erste Wahl. Kleinstädte wie Gongju oder Buyeo bieten eine Mischung aus Geschichte, guter Infrastruktur und bezahlbarem Wohnraum.

Jeolla-do (Nord- und Süd-Jeolla) im Südwesten gilt als traditionelle Bauernregion mit langsamerem Lebenston, gutem Essen und einer ausgeprägten Dorfgemeinschaft. Wer wirklich das Gefühl sucht, weit weg von Seoul zu sein, aber trotzdem in einer kulturell reichen Umgebung leben will, landet oft in Jeolla. Die regionale Küche mit ihrem Schwerpunkt auf Reiskuchen, Bohnenpaste und frischem Gemüse ist für viele ein zusätzlicher Anziehungspunkt.

Gyeongsang-do (Nord- und Süd-Gyeongsang) im Südosten hat ein wärmeres Klima, eine stolze Regionalkultur und viele kleinere Industriestädte, in denen sich Leben und Arbeiten gut verbinden lassen. Städte wie Andong, Gyeongju oder Jinju ziehen Menschen an, die historische Kulissen und eine etwas langsamere Gangart schätzen.

Jeju-do, die Vulkaninsel im Süden, ist eine Sonderkategorie. Sie hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Café- und Pension-Boom erlebt, und viele junge Kreative haben sich dort mit kleinen Gästehäusern, Cafés oder Werkstätten selbstständig gemacht. Das Klima ist milder, die Lebenshaltung ist aber auch deutlich teurer als auf dem Festland.

Innerhalb dieser Provinzen haben sich in den letzten Jahren einige Dörfer einen Namen gemacht. Damyang ist berühmt für seine Bambuswälder, Hadong für seine Teefelder mit Blick auf den Fluss, Yangpyeong in der Provinz Gyeonggi für Kunsthandwerk und ländliche Wochenendkultur, und Cheongsong in Nord-Gyeongsang für Apfelplantagen und Bergpanorama. Wer K-Dramas schaut, kennt viele dieser Orte ohnehin: Serien wie „Bienennest“ (벌집) oder „Hometown Cha-Cha-Cha“ spielen bewusst in solchen Dörfern und haben den Kwichon-Trend zusätzlich befeuert. Auch der Yeongsan-Fluss (영산강) und die Reisfelder im Westen gehören zu den Bildmotiven, die viele Koreanerinnen und Koreaner mit Landleben assoziieren.

Traditioneller koreanischer Tempel in den Bergen mit geschwungenem Dach
Tempel in den Bergen stehen in Korea sinnbildlich für eine Rückkehr zu Ruhe, Natur und Tradition – Werte, die viele Kwichon-Personen suchen.

Herausforderungen und Chancen des Lebens auf dem Land

So verlockend die Vorstellung vom Landleben klingt, Kwichon ist kein Selbstläufer. Wer wirklich umzieht, sieht sich mit einer ganzen Reihe praktischer Hürden konfrontiert.

Auf der Seite der Herausforderungen steht an erster Stelle der Arbeitsmarkt. Viele ländliche Regionen bieten außerhalb von Landwirtschaft, Tourismus und öffentlicher Verwaltung kaum feste Stellen. Wer nicht zu 100 Prozent remote arbeiten kann, hat in der Region selten Alternativen. Hinzu kommt die medizinische Versorgung: Fachärzte und größere Krankenhäuser konzentrieren sich nach wie vor in Seoul, Busan und einer Handvoll Universitätsstädte. Für Familien mit älteren Angehörigen oder für Menschen mit chronischen Erkrankungen kann das ein ernstes Argument gegen den Umzug sein. Schulen auf dem Land schließen seit Jahren, weil die Zahl der Kinder sinkt; wer Wert auf ein breites Schulangebot legt, hat außerhalb der Ballungszentren oft nur eine Grundschule im Ort. Auch die soziale Integration ist nicht trivial. Wer neu in ein Dorf zieht, in dem die meisten Familien seit Generationen leben, muss mit bestehenden Clans, freundschaftlichen Netzwerken und einer oft informellen Hierarchie zurechtkommen. Das kulturelle Tempo ist deutlich langsamer, das Angebot an Restaurants, Cafés, Kinos und Geschäften dünner, und ohne Auto ist mancher Ort in der Woche kaum erreichbar. Wer in der Stadt den festen Takt von 24-Stunden-Konvenients und Liefer-Apps gewohnt war, erlebt auf dem Land eine Mischung aus willkommener Entschleunigung und echter Versorgungslücke.

Die Chancen sind allerdings ebenso real. Die Lebenshaltungskosten sind in den meisten Landkreisen deutlich niedriger: Eine Wohnung, die in Seoul 900 Euro im Monat kosten würde, ist in Yangpyeong oder Cheongsong oft für die Hälfte oder weniger zu haben. Die Luftqualität ist besser, der Lärmpegel niedriger, und Familien mit Kindern haben plötzlich einen Garten statt eines Balkons. Viele Kwichon-Personen berichten, dass sich die Beziehung zu Nachbarn grundlegend verändert: Man kennt sich, man hilft sich, man feiert zusammen die großen Feiertage wie Chuseok und Seollal. Wer Korea wirklich kennenlernen will, abseits von Hochhaus und U-Bahn, findet auf dem Land oft den direkteren Zugang zu Sprache, Küche, Festen und Alltagskultur. Kulinarisch schlägt sich das in frischen Zutaten aus der Nachbarschaft, regionalen Spezialitäten wie Andong-Style-Nudeln oder Damyang-Bambusreis, und der Wiederbelebung von Rezepten nieder, die in der Großstadt kaum noch jemand kocht. Telearbeit ist heute technisch in fast allen Berufen möglich, und genau diese Kombination aus stabiler Internetverbindung, ruhiger Umgebung und niedrigeren Fixkosten ist es, die Kwichon für eine ganze Generation attraktiv macht.

Kwichon und die koreanische Zukunft

Wer Kwichon verstehen will, muss die Landkarte Südkoreas in Zahlen mitdenken. Das Land gehört mit einer Urbanisierungsquote von rund 81 Prozent zu den am stärksten verstädterten Ländern der OECD. Gleichzeitig lebt etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung in der Seoul-Metropolregion, also in einem kleinen Korridor zwischen Incheon, Seoul und Gyeonggi. Diese Schieflage gehört zu den großen Strukturproblemen der Republik: überlasteter Wohnungsmarkt, hohe Mieten, lange Pendelzeiten, überfüllte Schulen in der Stadt und gleichzeitig leer stehende Dörfer, alternde Bevölkerung und sinkende Kinderzahlen auf dem Land.

Kwichon wird in dieser Diskussion als eine mögliche Antwort gesehen, weil es die Bevölkerung zumindest teilweise wieder in die Provinzen zurückbringen kann. Die Regierung verfolgt seit Jahren Programme wie die sogenannten „Innovationsstädte“ (혁신도시), mit denen Verwaltungen aus Seoul in Provinzstädte verlagert werden sollen, sowie eine übergreifende Strategie des regionalen Ausgleichs (지역균형발전), die unter dem Dach des Ministeriums für Land, Infrastruktur und Verkehr (국토교통부) koordiniert wird. Kwichon ist ein Baustein dieser Politik, aber bei Weitem nicht der einzige.

Ob der Trend langfristig stabil bleibt, ist offen. Kwichon hängt stark an der Möglichkeit, remote zu arbeiten. Wenn Unternehmen in den nächsten Jahren verstärkt auf Anwesenheit im Büro setzen, könnte ein Teil der Umzüge wieder rückgängig gemacht werden. Auch die wirtschaftliche Lage der ländlichen Regionen entscheidet darüber, ob Zugezogene bleiben. Internationale Vergleiche zeigen, dass ähnliche Bewegungen in Japan („I-Turn“ in ländliche Regionen), in Teilen Chinas und in ländlichen Gebieten der USA unter ähnlichen Spannungen stehen: vielversprechender Start, aber kein Selbstläufer.

Was bleibt, ist eine vorsichtig optimistische Grundstimmung. Kwichon ist kein hipper Trend, der in zwei Jahren wieder verschwindet, und auch keine Revolution, die das südkoreanische Demographieproblem löst. Es ist eine sehr konkrete, sehr menschliche Entscheidung von immer mehr Menschen, einen anderen Alltag zu wählen. Wer in Seoul geboren ist und mit Anfang 40 in ein Dorf in Gangwon zieht, in dem die Hühner lauter sind als die Autos, macht keine Eskapade. Es ist, wenn man so will, die kleine Schwester der großen Strukturfrage, wie Korea in den kommenden Jahrzehnten mit dem Druck seiner Hauptstadt umgehen will. Und wer sich für das Phänomen interessiert, muss sich früher oder später fragen, was eigentlich die eigene Version von Kwichon wäre: der Ort, an den man ziehen würde, wenn der Job es erlauben würde.

Quellen
Kevin Henrique

Über den Autor: Kevin Henrique

Spezialist mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in asiatischer Kultur, mit Fokus auf Japan, Korea, Anime und Spiele. Autodidakt, Autor und Reisender, der Japanisch, Reisetipps und tiefgehende Kuriositäten vermittelt.

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