Manchmal reichen die ersten Sekunden eines Anime-Openings: ein Refrain, ein Schnitt, eine Stimme – und schon weiß man wieder, warum eine Serie einen nicht losgelassen hat. Diese Liste ist keine endgültige Rangfolge. Mit der Zeit kommen neue Favoriten dazu; bei Darling in the FranXX und Steins;Gate 0 ist mir das genauso passiert.
Die ältere Auswahl lasse ich trotzdem bewusst stehen. Sie zeigt, welche Openings bei mir hängen geblieben sind – manchmal wegen des Songs, manchmal wegen der Bilder und manchmal nur wegen der Stimmung, die eine Serie in wenigen Sekunden aufbauen kann.
- Departure – Hunter × Hunter
- Hikaru Nara – Shigatsu wa Kimi no Uso
- Zankoku na Tenshi no Thesis – Neon Genesis Evangelion
- Sekai wa Koi ni Ochiteiru – Ao Haru Ride
- Rain, Period und Again – Fullmetal Alchemist: Brotherhood
- Feel So Moon und B.B. – Uchū Kyōdai
- My Dearest – Guilty Crown
- irony – Ore no Imōto ga Konna ni Kawaii Wake ga Nai
- Try Again – Detektiv Conan
- Friendship – Sukitte Ii na yo.
- Bravely You – Charlotte
- Kanashii Ureshii – Koi to Uso
Inhalt 12
Departure – Hunter × Hunter
Viele wären vermutlich müde, denselben Song über so viele Folgen zu hören. Für mich hat Departure aber gerade deshalb funktioniert: Die Melodie passt zu dem Gefühl, dass Gon und seine Freunde immer wieder losziehen können. Gesungen wird das Opening von Masatoshi Ono.
Sekai wa Koi ni Ochiteiru – Ao Haru Ride
Bei diesem Song muss ich immer an den Namen Suki Desu denken. Der Ausdruck taucht nur kurz auf, bleibt aber im Refrain hängen. CHiCO with HoneyWorks geben dem Opening von Ao Haru Ride genau diese helle, leicht unruhige Stimmung, die ich mit der Serie verbinde. Wer japanische Lieder selbst ausprobieren möchte, findet bei uns auch eine Auswahl für Karaoke auf Japanisch.
Rain, Period und Again – Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Fullmetal Alchemist: Brotherhood hat mehrere Openings, die sofort wiedererkennbar sind. Again und Period gehören für viele dazu; mein persönlicher Favorit ist trotzdem Rain von SID. Der Song wirkt ruhiger als die vorherigen Openings und passt für mich besonders gut zu den späteren Folgen.
Zankoku na Tenshi no Thesis – Neon Genesis Evangelion
Dieses Lied kennt man oft, bevor man den Anime überhaupt gesehen hat. Zankoku na Tenshi no Thesis, gesungen von Yoko Takahashi, hat einen Refrain, der sich sofort festsetzt. Ich kannte große Teile davon längst, bevor ich mich näher mit Evangelion beschäftigt habe.
Hikaru Nara – Shigatsu wa Kimi no Uso
Goose House gehören für mich zu den Gruppen, deren Stimmen sofort Wärme ausstrahlen. Hikaru Nara trägt das Opening von Shigatsu wa Kimi no Uso, ohne den melancholischen Kern der Serie zu überdecken. Auch Oto no Naru Hō e höre ich bis heute gern.
Feel So Moon und B.B. – Uchū Kyōdai
Uchū Kyōdai ist einer meiner Lieblingsanime. Feel So Moon von UNICORN hat diesen lockeren Aufbruch, der gut zu den Brüdern passt. Später blieb bei mir besonders B.B. von THE Yatou hängen – zwei sehr unterschiedliche Openings für dieselbe Reise.
Friendship – Sukitte Ii na yo.
Als ich Friendship zum ersten Mal hörte, kam mir die Melodie sofort vertraut vor. Die Stimme von Okazaki Ritsuko macht aus dem Song etwas Sanftes, das gut zu Sukitte Ii na yo. passt. Gerade weil das Lied nicht laut werden muss, bleibt es mir im Kopf.
irony – Ore no Imōto ga Konna ni Kawaii Wake ga Nai
Oreimo gehört zu meinen Lieblingsanime, und irony von ClariS ist für mich untrennbar damit verbunden. Der Song hat dieses schnelle, verspielte Tempo, das den Ton der Serie trifft, ohne ihre ruhigeren Momente zu verdrängen.
Try Again – Detektiv Conan
Mai Kuraki hat mehrere Lieder für Detektiv Conan gesungen. Von ihnen höre ich Try Again am liebsten. Der Song hat genug Schwung für ein Opening, behält aber die leicht nachdenkliche Seite, die ich mit der Serie verbinde.
My Dearest – Guilty Crown
Zu My Dearest muss ich nicht viel erklären: Koeda und supercell schaffen einen Song, der für mich sofort die Welt von Guilty Crown öffnet. Manche Openings will man analysieren; dieses will ich einfach noch einmal hören.
Bravely You – Charlotte
Bravely You von Lia beginnt zurückhaltend und entfaltet seine Wirkung erst nach ein paar Takten. Genau dieser Wechsel macht das Opening von Charlotte für mich so passend: Es klingt zunächst zart und lässt doch erahnen, dass hinter der Serie mehr steckt.
Kanashii Ureshii – Koi to Uso
Bei Kanashii Ureshii von Frederic mag ich vor allem den Kontrast zwischen dem treibenden Rhythmus und der Unruhe, die der Song auslöst. Für Koi to Uso ist das eine starke Wahl, weil das Opening nicht versucht, die Konflikte der Geschichte glattzubügeln.
Natürlich fehlen hier viele großartige Anime-Openings. Gerade das gehört für mich dazu: Eine Liste wie diese bleibt lebendig, weil jeder neue Anime einen Song mitbringen kann, der plötzlich nicht mehr aus dem Kopf geht.
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