Japanisch ist eine der am meisten studierten Sprachen der Welt. Obwohl es nur in einem Land dominant ist, hat es eine enorme weltweite Bedeutung und es gibt eine große Vielfalt an Gründen, es zu lernen: Reisen aus Tourismus, Arbeitsbedarf, kulturelle Relevanz oder Affinität, Neugier und viele andere.
Lange Zeit hatten Brasilianer, die Japanisch lernen wollten, große Schwierigkeiten: Man musste eine Sprachschule oder einen Privatlehrer mit einem qualitativ hochwertigen Präsenzkurs suchen oder das Glück in Büchern und Unterlagen ohne jede Hilfe versuchen.
Glücklicherweise hat die Technologie den Spracherwerb revolutioniert. Es gibt wirksame Methoden für diejenigen, die nicht nur Japanisch studieren möchten: zum Beispiel sind Hindi und Türkisch unter den am meisten gesuchten Kursen in den Apps, die dem Sprachenunterricht gewidmet sind.
Wenn Sie also Japanisch lernen möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Folgenden listen wir einige der wichtigsten auf. Es reicht zu wählen, welche (oder welche!) Ihnen am besten gefällt!

Inhaltsverzeichnis
1. Traditionelle Kurse
Traditionelle Japanischkurse sind immer noch in Sprachschulen oder bei Privatlehrern erhältlich und sind die beste Option für diejenigen, die eine ältere Methode mit persönlicher Beziehung und viel Konversation bevorzugen.
Viele der Japanischlehrer in Brasilien sind entweder Einwanderer oder Brasilianer, die bereits in Japan gelebt haben, da die Stärke der Migrationsbewegung zwischen den beiden Ländern immer sehr groß war. Diese Möglichkeit macht den Unterricht viel umfassender und detaillierter.
2. Online-Kurse
Wer beim Pendeln sparen möchte und Computer oder Handy zum Lernen bevorzugt, kann sich für einen Online-Kurs entscheiden. Viele Lehrer bieten diese Option bereits an, meistens mit Privatunterricht und reichhaltigem Material.
Den Editoren der Fernlernplattform Meta Lecture zufolge stieg die Nachfrage nach Online-Sprachkursen 2020 und 2021 um 40%. Japanisch macht diesen Zuwachs sowohl aus Arbeitsgründen als auch als Hobby aus.

3. Kurse über Apps
Kurse über Apps sind die am schnellsten wachsende Form, neue Sprachen zu lernen. Duolingo, Babbel und Memrise bieten beispielsweise recht umfassende Kurse an, die das Beherrschen von Wortschatz und Grammatik ermöglichen. Sie machen das Lernen durch Spiele, Puzzles, Tests und verschiedene Präsentationen von Übungen unterhaltsam.
Obwohl sie in diesen spezifischen Fragen umfassend sind, fehlen den Kursen über Apps die Konversation. Daher ist unsere Empfehlung, sie mit einem traditionellen Modell mit Lehrer zu kombinieren.
4. Andere Arten von Apps
Eine Sprache in direktem Kontakt mit Einheimischen oder mit der lokalen Kultur zu lernen, ist eine großartige Option. Und für diejenigen, die Japanisch studieren, gibt es hervorragende Apps, die es ermöglichen, von der Unterhaltung mit Menschen, die in Japan leben, bis hin zum intensiven Konsum von Produkten wie Anime, Manga, Filmen und Serien.
Sie können sich in einem japanischen sozialen Netzwerk anmelden und an Gesprächen mit Einheimischen teilnehmen, eine auf Anime spezialisierte Streaming-Plattform abonnieren oder sogar die App des größten Medienkonglomerats Japans auf Ihrem Smartphone haben. Mit jeder dieser Optionen wird der Spracherwerb deutlich beschleunigt als nur mit einem Kurs.
5. In Japan studieren
Für diejenigen, die eine endgültige Eintauchung in die Sprache suchen, ist das Studium in Japan die am meisten transformative Option. Austauschprogramme, Stipendien und spezielle Kurse für Ausländer werden von verschiedenen Institutionen angeboten.
Diese Methode kombiniert den formalen Unterricht mit der praktischen Erfahrung, da der Student die Sprache täglich in realen Situationen verwenden muss, wie z. B. beim Einkaufen, bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder beim Knüpfen neuer Freundschaften.
Die Erfahrung in Japan ermöglicht es außerdem, Nuancen der Kultur kennenzulernen, die in Büchern kaum vermittelt werden: das soziale Verhalten, die stillschweigenden Regeln des Zusammenlebens, die Traditionen und die lokalen Etiketten.
Außerdem bieten viele Schulen außerschulische Aktivitäten an, wie z. B. Teezeremonie, japanische Kalligrafie (Shodō) und Kampfkünste, was die Lernreise noch bereichert.


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