Der Sukumizu ist der Begriff, der verwendet wird, um die Badebekleidung zu bezeichnen, die in japanischen Schulen getragen wird. Dieses Wort ist die Abkürzung von School mizugi (スクール水着), wobei das Wort mizugi wörtlich ‚Badebekleidung‘ bedeutet. Diese Kleidung wird üblicherweise im Schwimmunterricht verwendet und ist traditionell dunkelblau gehalten. Die dunkle Farbe verhindert, dass der Badeanzug durchsichtig aussieht, wenn er nass wird.
Die meisten Sukumizu für Frauen besitzen ein Namensetikett, das am Oberteil auf der Brust angebracht ist, um die Schülerinnen zu identifizieren, die sie tragen. Ein Sukumizu kommt in der Regel als Einteiler oder als Zweiteiler. Die Männer tragen nur einen Einteiler im Stil von Bermudas/Sunga. Das Material ist üblicherweise eine Mischung aus synthetischen Fasern wie Nylon und Polyester.
Obwohl es sich um eine einfache Schwimmuniform handelt, erlangte der Sukumizu auch außerhalb der Schulen Berühmtheit und trug sogar eine sexuelle Konnotation. Es ist sehr verbreitet, Fans und Fetischisten zu finden, die Mädchen in diesen Badebekleidungen mögen; man sieht das in Animes, Mangas und sogar in Erwachsenen- oder Idolzeitschriften.

Wie entstand der Sukumizu?
Die ursprüngliche Badebekleidung entstand Ende der 1950er Jahre aufgrund der größeren Verfügbarkeit von Nylon für die Herstellung, was mehr Flexibilität und Stilvielfalt ermöglichte. Das wurde zu einem lukrativen Geschäft, das bald eine direkte Beziehung zu den Schulen aufbaute. Die Kleidungsstücke wurden so gefertigt, dass sie einfach herzustellen sind, mit wenigen Veränderungen im Laufe der Jahre.
Die meisten Badebekleidungen bestehen aus nur einem Teil, wobei der obere Teil wie ein Rock geschnitten ist; die erste Version ließ den hinteren Teil etwas freiliegen. Ein neues Modell, das 1985 verwendet wurde, verband den Badeanzug zu einem normalen Teil, ohne wie ein Rock auszusehen. Die im Wettkampf verwendeten Sukumizu-Versionen werden aus dünnerem Material gefertigt und haben weniger Stützen.

Der Einfluss der japanischen Schulbadebekleidung
Oft bleibt der Sukumizu den Jungen in Erinnerung, da dies eine der ersten Gelegenheiten war, bei denen Jungen Teile des Körpers der Mädchen beim Schwimmen sahen — mitten in der seltsamen Pubertät und der aufkeimenden Hormone.
Die japanische Schulbadebekleidung ist in Animes und Mangas oft durch eine Moe-Form gekennzeichnet. In einigen Fällen wird der Sukumizu verwendet, um die Unreife zu betonen, da die Badebekleidung in der Oberstufe und außerhalb der Schule provokantere Bikinis ist.
Der Sukumizu gewann so viel sexuelle Anziehung, dass man, wenn man ’sukumizu‘ bei Google sucht, auf diverse Verkaufsseiten stößt, die tatsächlich ein sinnliches Badeoutfit statt des traditionellen Sukumizu zeigen. Es gibt einen Mizugi, der 2014 veröffentlicht wurde und eine Öffnung direkt vor der Brust hatte, der in der Moe-Welt und der Otaku-Kultur populär wurde. Das hat verschiedene Memes, Fanart und Referenzen zu diesem sinnlichen Kleidungsstück geschaffen. Dieser Kleidungsstil wurde so populär, dass es mehrere Variationen des Sukumizu gibt.

Der Sukumizu ist so populär geworden, dass er Beachtung verdient. Was hältst du von diesem Badeanzug (Mizugi)? Würdest du ihn tragen? Teile es mit Freunden und hinterlasse deine Kommentare.
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