Hast du den Traum, Mangaka (漫画家) zu werden? Dann entdecke die wichtigsten Materialien und Tipps für den Einstieg.
Hast du schon einmal Mangas gelesen oder magst du sie? Dann ist dieser Artikel genau für dich, egal ob du selbst zeichnen willst, einen Mangaka bewunderst oder einfach neugierig bist.
Ein Mangaka ist jemand, der Mangas zeichnet. Geschichten zu entwickeln macht dich zwar noch nicht automatisch zu einem, aber nichts ist besser, als die eigenen Ideen in ein Notizbuch zu bringen, ohne von jemandem abhängig zu sein, oder?
Viele geben unterwegs auf, vielleicht aus Mangel an Motivation oder einfach, weil sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Wie wäre es also mit dem richtigen Einstieg und den passenden Materialien?
Wichtige Grundausstattung: Bleistifte
Ein Bleistift ist natürlich unverzichtbar, aber nicht irgendeiner. Beim Zeichnen werden oft Modelle mit unterschiedlichen Härtegraden verwendet.
Es gibt vier Hauptklassen: H, F, HB und B.
Diese Bezeichnungen geben an, wie hart oder weich der Graphit ist. Weichere Minen erzeugen dunklere Linien, härtere Minen eher hellere und feinere Spuren.
Viele Bleistifte tragen die Bezeichnung HB, die du oft bei Schreibbleistiften findest. Das heißt aber nicht, dass sie nur zum Schreiben gedacht sind.
Die Härtegrade folgen etwa dieser Reihenfolge:
9H > 8H > 7H > 6H > 5H > 4H > 3H > 2H > H > F > HB > B > 2B > 3B > 4B > 5B > 6B > 7B > 8B > 9B
Am besten eignen sich meist mittlere Härtegrade wie 2H, H, F, HB, 2B und 6B. Halte den Bleistift immer gut angespitzt, damit du präziser arbeiten kannst.

Papier
Wenn du nicht viel ausgeben willst, kannst du mit einem Sulfitpapier von 75 Gramm anfangen. Es wird in Packungen verkauft. Achte nur darauf, weil es leichter knittert.
Das beste Papier zum Mangazeichnen ist ein 180-Gramm-Papier von Westerprint, das in Blöcken im Format A3 (29,7 x 42 cm) oder A4 (21 x 29,7 cm) verkauft wird.
Mit etwas mehr Budget findest du auch vorgedruckte Blätter mit blauen Rändern, die die Zeichenfläche auf der Manga-Seite markieren.

Fineliner und Tusche
Es gibt technische Fineliner als Einwegmodelle mit Filzspitze. Sie halten nicht ewig, trocknen aber selten zu oder verstopfen.
Andere Modelle werden mit Tinte nachgefüllt. Sie bieten mehr Präzision, brauchen aber auch eine sorgfältige Pflege.
Die gängigen Stärken sind 005, 01, 02, 03, 04, 05 und 08. Für viele Mangaka sind sie unverzichtbar, weil Details und die saubere Endfassung oft damit entstehen.

Radiergummis
Es ist frustrierend, wenn eine Zeichnung fast perfekt ist und dann doch eine Linie verrutscht. Genau dann kommt der Radiergummi ins Spiel.
Normale Radiergummis haben nicht denselben Effekt wie ein Radiergummi für Zeichnungen. Mit einem gewöhnlichen Modell kann es leicht passieren, dass die Zeichnung schmiert oder schmutzig wird.
Verwende am besten einen weißen Kunststoffradierer, der das Papier nicht so leicht verschmutzt und möglichst wenige Spuren hinterlässt.
Es gibt auch Knetradiergummis. Diese Art von Radierer lässt sich formen und anpassen, wie du möchtest.
Die Anwendung ist ziemlich einfach, und wenn du weißt, wie man ihn benutzt, werden die Ergebnisse deiner zukünftigen Zeichnungen auf einem ganz anderen Niveau sein. Du kannst diese Dinge auch mit einem normalen Radiergummi machen, aber nicht auf die gleiche Weise wie mit einem Knetradiergummi!
- Er dient dazu, dunkle Bereiche aufzuhellen, Lichteffekte im Graphit zu erzeugen, überschüssige Linien zu entfernen und natürlich auch zum Radieren.
- Er radiert leicht und hinterlässt nur selten Spuren davon, dass überhaupt ein Radiergummi verwendet wurde.
- Am wichtigsten ist auch, Formen zu schaffen, die für deine Zeichnung praktisch sind, zum Beispiel eine Spitze, Kugeln oder andere kleine Konturen.
Bevorzuge Marken wie: Staedtler, Koh-I-Noor, Faber Castell und Trident.
Damit es nicht zu lang wird, teilen wir den Beitrag in mehrere Teile auf. Den Rest findest du unten:
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