Nobunaga Concerto (信長協奏曲) ist eine Manga-Reihe von Ayumi Ishii. Die Geschichte folgt Saburō, einem Schüler, der ins Sengoku-Zeitalter reist und dort den berühmten Oda Nobunaga ersetzt. Von da an muss er lernen, als Nobunaga zu leben und gleichzeitig versuchen, die Kriege zu beenden und Japan zu vereinen.
Der Manga erscheint monatlich im Magazin Monthly Shōnen Sunday und erhielt 2014 sowohl eine Anime- als auch eine Dorama-Adaption.
Dorama
Da der Manga monatlich erscheint und die Geschichte zum damaligen Zeitpunkt nur zwölf Bände umfasste, wurde das Dorama deutlich aufwendiger inszeniert als der Anime. Dadurch wirkt die Handlung detaillierter, und einige Charakterzüge wurden leicht angepasst. Ich fand das Dorama dem Anime sogar klar überlegen, weil es schon ab der ersten Episode eine gelungene Mischung aus Komödie, Action und Spannung bietet. Auch die Darstellung des Sengoku-Zeitalters ist sehr stark; Kulissen und Atmosphäre wirken oft eindrucksvoller als in vielen anderen Samurai-Produktionen.
Saburō wird von Shun Oguri gespielt, seine Frau Kichō von Kou Shibasaki und seine rechte Hand Tsuneoki Ikeda von Mukai Osamu.
Das Dorama hat elf Episoden, und außerdem erschien im Januar 2016 ein Live-Action-Film. Ob dieser eine Ergänzung zur Serie oder eine eigene Geschichte ist, sei hier offen gelassen.
Einige Kritiker standen der Serie eher negativ gegenüber, weil sie den Charakter des Hauptprotagonisten im Vergleich zu Manga und Anime deutlich verändert hat. Andere fanden es absurd, dass ein über 30-jähriger Mann einen Schüler spielt. Trotzdem schafft es das Dorama, den Zuschauer von Anfang bis Ende zu fesseln. Also schauen Sie es sich an, auch wenn Sie Doramas sonst nicht so mögen. Ich hatte beim Sehen nicht einmal das Gefühl, ein klassisches Dorama vor mir zu haben.
Anime
Auch der Anime ist sehr gut, obwohl er CGI verwendet, was viele zunächst abschreckt. Mit nur zehn Episoden ist er deutlich kürzer als das Dorama. Die Ereignisse ähneln sich zwar, laufen im Vergleich zur Realverfilmung aber auf andere Weise ab. Kichō wirkt im Anime außerdem deutlich sanfter. Dazu kommen ein starker Soundtrack und eine Regie, die genau weiß, wie sie das vorhandene Material von Anfang bis Ende tragen muss.
Der Anime lohnt sich wirklich, selbst wenn Sie mit CGI sonst wenig anfangen können. Die Animation mag für manche etwas ungewohnt sein, aber gerade das gibt dem Werk eine eigene Note. Für ein gutes Bild vom Ton der Serie lassen wir das starke Ending direkt für Sie da.
Fazit
Es ist schwer, sich nicht in dieses Werk und seine Figuren zu verlieben. Man lacht, fiebert mit und wird zwischendurch auch wirklich berührt. Ich war so in der Geschichte drin, dass ich nach jeder Episode direkt zur nächsten gewechselt bin, ohne lange zu überlegen. Sogar meine Mutter war am Ende begeistert.
Wenn Sie Nobunaga Concerto noch nicht gesehen haben, sollten Sie das unbedingt nachholen. Dorama und Anime warten auf Sie.
Sie können sich sowohl den Anime als auch das Dorama von Nobunaga Concerto auf Crunchyroll ansehen. Oder Sie suchen sich auf eigene Faust eine andere Möglichkeit.
Empfohlen wurde mir dieses Dorama von Lucas Ribeiro von der Seite Nintendo, Apple e cultura japonesa Fanbase.
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